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Allysen Callery – Ghost Folk, Review by Record Crates United

If a cool autumn breeze could sing, it would likely sound like Allysen Callery’s elegantly wistful Ghost Folk LP.

Hailing from Bristol, RI, Callery plays elemental folk music that feels alive with the landscape of rustic New England. The spirits of ancient seaside farmsteads, crumbling colonial graveyards and deserted craggy shores inhabit each song. In this way, Ghost Folk might be the most perfect American equivalent to Anne Briggs’ mythical back catalogue. Callery even plays a stirring cover of Briggs’ classic “Go Your Way,” and charges it with a strong sense of reverence and passion.

The record features almost nothing but Callery’s serene vocals and expertly delicate acoustic fingerpicking, recorded with just a slight amount of natural reverb. This arrangement and production style gives the album an intensely intimate feel, like you’re hearing all of these songs pour out within a tiny candlelit cabin somewhere. This sound is certainly reminiscent of the likes of Jackson C. Frank, Shirley Collins and Bert Jansch, but it also conjures up the atmospheric recordings of Maine folksinger, Gordon Bok.

Yet, there are a few instances of Callery being accompanied by an electric guitar, provided by producer Myles Baer, which is played in a ringing shimmery kind of way, making it almost sound like a hammered dulcimer. This adds an ethereal dreamlike quality to the songs, making them sound like something that could have easily appeared on an album by Trees or Bridget St. John.

Elsewhere on the record, the specter of Nick Drake looms near on the haunting “November Man,” and there’s a healthy amount of Sandy Denny echoing within the bluesy “Our Lady of The Highway”. Yet, no matter what shade of influence or inspiration appears throughout the LP, Callery’s distinctive personal voice and style always shines through her music. This is the sign of a true and highly skilled artist. Do not underestimate her abilities.

Fans of the British folk revival of the ’60s and ’70s would simply adore this record, as would anyone who appreciates the melancholia of a grey New England autumn day. Click here to get your copy of this beautiful album on vinyl, CD or digital today.

-KH

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Allysen Callery GHOST FOLK, review im Rolling Stone Deutschland

“Die Songstress aus Rhode Island hat ihr neues Album Nick Drake gewidmet, dem Novembermann. “Naked trees and the promise of ice overnight”, so lockt sie zum frostigen Rendevous, “meet me there, grey as a ghost.” Es sind keine bedrohlichen Dämonen, die Callery mit entrückter Stimme wie aus einer Echokammer beschwört, vielmehr scheinen ihre Geister altvertraut, bergen für sie keinen Schrecken. Und wenn doch, dann dient ausgerechnet ihre Schönheit als Warnsignal. Wie beim Monarchfalter, der zwar “full of poison” steckt, aber als Blickfang “so lovely and bright” dahinflattert, dass ihm nicht nachgestellt wird. Allysen Callery unterfüttert ihren getragenen Gesang mit feinem Fingerpicking, das im Falle von “In Your Perfumed Chambers” überhaupt keine Stimme braucht, um eine ganz eigene Stimmung zu erzeugen.”

Rolling Stone Deutschland, Ausgabe 317, März 2021, S. 82

‘Ghost Folk’ by Allysen Callery has made Folk Radio UK’s Best Folk Music Albums of 2020 list!

“It’s that time of year again where, as the editor, I get the joy of selecting my personal favourite Top 100 folk music albums of 2020 which have been covered on Folk Radio UK by our team over the last year. Of course, as all the albums featured on Folk Radio UK over 2020 are only on here in the first place because we enjoyed them so reducing this down to just 100 has not been easy. Like some of the personal Top 10 lists from reviewers which will soon follow this, all are selected from the 400 plus reviews we have featured on Folk Radio UK over the past year.

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‘Allysen Callery Ghost Folk’ review by Distorsioni Dischi

“… Es vergeht sicher kein Tag, an dem neue talentierte Frauen und bezaubernde Stimmen aus dem Nichts auftauchen. Eine davon ist die der Allysen Callery, aber wir würden ihr ein großes Unrecht antun, wenn wir sie zu den Neuentdeckungen zählen würden, da sie schon seit über 15 Jahren existiert und leider nur wenige Menschen erkannt haben, wie gut sie ist. Sie stammt aus dem Bundesstaat Rhode Island, östlich von New York und südlich von Boston, und wenn auf dem Cover des Albums 2020 nicht angegeben wäre, würde man an einen der wenigen Songwriter denken, die, um ehrlich zu sein, die Cafés des Big Apple zur Zeit von Bob Dylans Landung in der Stadt belebten. Aber mehr als in den USA scheint sich sein Vorschlag dem Land Albion zuzuwenden, Vashti Bunyan, Bridget St. John, Anne Briggs und all den magischen und unterschätzten Künstlern, die heute verspätet neu bewertet werden. Derzeit nimmt er für Cosi, ein teutonisches Label aus Oberhausen (Deutschland), auf, fast so, als wolle er eine gewisse Affinität zu europäischen Klängen bekräftigen, man denke nur an die höfliche deutsche Sibylle Baier und ihre “Farbe Grün” (2006). Allysen Callery hat fünf Alben und drei Ep. vorzuweisen, aber dieses großartige “Ghost Folk” ist ihr künstlerischer Höhepunkt, die Aufzeichnung ihrer Weihe, falls jemand noch Zweifel an ihren künstlerischen Qualitäten hat. Es ist reine Poesie, eine Verzauberung vom ersten bis zum zwölften Lied, und dann ist da noch dieses Cover, auf dem unseres das Licht auf sich selbst richten zu wollen scheint, als wollte es beten, dass ihr Vorschlag es verdient, stark berücksichtigt zu werden. Wir sind vielleicht zu optimistisch, weil wir sehr wohl wissen, dass Alben wie dieses vom üblichen kleinen Fankreis gehört werden, so wie es in der Vergangenheit mit Namen geschah, die heute großen Beifall finden, wie Nick Drake und John Martyn, die sicherlich keine kilometerlangen Bankkonten hatten, sondern nur die große Zuneigung von Kennern, Mäusen aus Plattenläden. Aber zurück zu dieser Juwelen-Platte. Die Eröffnung von Beautiful Teeth mit Allysens flinkem Fingerpicking blendet, dann kommt diese kaum geflüsterte Stimme aus der Dunkelheit, und die Vergleiche mit Vashti Bunyan erscheinen keineswegs übertrieben. Hoffen wir zumindest, dass er mehr Glück hat als sie. Jemand, der so süße und wunderbare Dinge schreibt wie I Can’t See You, Tarot Card und I Remember Everything verdient es nicht, von einem kleinen Publikum gehört zu werden. Im Instrumental In Your Perfumed Chambers lebt der Geist von Nick Drake aus “Five Leaves Left” wieder auf, an anderen Ufern Dinge wie Katie Cruel, ein traditionelles und elementares Kind, die unbequeme Vergleiche mit der ersten Joni Mitchell bringen. Schön, die erneute Lektüre von Go Your Way durch die große Anne Briggs zu beenden, die 1971 auf dem Album erschien, das ihren Namen trug. Allysen Callery pflegte ihren Vorschlag als “ruhige Musik für eine grausame Welt” zu beschreiben, auch wenn ihrer jetzt zu einem Ghost Folk geworden zu sein scheint, bei dem der dem Titel innewohnende Geist ihr eigenes Bild des Titelblatts von Kevin Bowden ist. Die Widmung der Platte ist für einen mysteriösen November-Mann, es gibt auch einen Titel, der so heißt, aber auch für den großen Nick Drake, den unserer unermesslich zu verehren scheint, am Ende haben wir auch einen Gedanken für all die stillen Menschen. Wir freuen uns, in diese letzte Kategorie zu fallen, und noch mehr freuen wir uns über die Wertschätzung, die wir für diesen großartigen Musiker empfinden. Lassen Sie sich von dem magischen Licht blenden, das dieses Wunder namens “Ghost Folk” verbreitet.”

Ricardo Martillos

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“So reich mir Deine Hand: ALLYSEN CALLERY – Ghost Folk” review by Guteshoerenistwichtig

Denn die einen sind im Dunkeln und die andern sind im Licht und man sieht die im Lichte die im Dunkeln sieht man nicht.

Auf leisen Sohlen schleichen sie um Dich herum, samtpfötchengleich, huschen durch das im Feuerschein sich bewegende Ganze, die Schatten umhüllen das, was am Tage vertraut scheint, verwandeln, zittern, ein Innehalten, stoppen, ein atemloses Verweilen.

Um die Klänge auf diesem bereits neunten Solowerk von

ALLYSEN CALLERY

in sich aufnehmen zu können, braucht es keine große Anstrengung, nur ein klein wenig Zeit, ein offenes Ohr und einen Moment in Stille, den man sich fernab des Alltags gönnen möchte.

Und schon verharrt man, die vorbeirauschenden Autos bleiben stehen, Fußgehende in Bewegung stehen still, alles Gespräch verstummt.

Es fordert nicht, es nimmt einfach mit.

Ein Folkmusik-Album, ein im Herzen wildes, nach Außen hin bedächtiges, nachdenkliches Album voll anheimelnder Klangbilder, die wilde Fantasien ebenso wie Tagträume und Gedanken zu Musik werden lassen.

Ein im Grundton bedächtiges, eher stilles, bisweilen meditatives und nachdenkliches Werk, Anklänge an Marianne Faithful vermeint man in Tarot Card zu finden, nun, das sagt einiges über die Qualität, den Anspruch. Trader Horne oder Fotheringay, Myhrre und Weihrauch liegen förmlich betörend in der Luft die wir atmen, die Atmosphäre beschwört Erinnerungen herauf an hippyeske Freundinnen in anderer Zeit, an anderem Ort. Längst vergangen und doch stets lebendig, gerade nur einen kleinen Anstubser benötigend um erneut Minuten zu füllen, mit sehnsüchtig schwelenden Gedanken, vielleicht sogar Stunden.

Irgendwie scheint sie von Irgendwo anders her zu kommen. Durch die Wolken gereist oder durch die Steine gegangen. Dabei ist ihre Musik weder gespenstisch oder unheimlich, viel eher umgibt sie eine Art positiver Mystik und eine vertraute Femdheit, versprüht sie Charme und einen großherzigem Flair.

Keine abgehobene Künstlerin sondern eine Musikerin direkt dabei, ansprechbar, menschlich, freundlich, kommunikativ.

Und in all ihrer Kraft, all ihrer Ausstrahlung könnte dies für die Amerikanerin aus Rhode Island eine Zwischenstation sein, so als könnte man zukünftig andersartige Dinge von ihr erwarten.

Mit dem CosiRecords-Label aus Oberhausen scheint die Künstlerin überdies einen grandiosen Glücksgriff getan zu haben – oder ist es eher andersrum?

Jedenfalls ist das Pressearbeit, die Freu(n)de macht, die sich zudem über alle Maßen am Produkt freuen lässt.

Ganz lieben Dank, dass Ihr mir diese knisternden Momente ermöglicht habt.

Awaken in the morning

in the still and solitary light

to stand beside your shadow

from a dream I had last night

You return and talk to me

we’re walking like we used to do

How can I shake you off this way?

I remember everything

How wrong can one woman be

or how lost and how lonely

Tell me you don’t feel any pain

I remember everything

Well, I miss the thoughts that I used to think

and you walking beside me

Say you were never my friend

I remember everything

° ° °

97/100

ALLYSEN CALLERYGhost Folk

Cosirecords, 30.10.2020

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“Ghost Folk” review by Fatea Records

“Ghost Folk” is an album that revels in its simplicity, something that allows the songs to be infused with a real sense of drama. It’s also an album that reflects shades, not all ghost stories are dark and nor are all folk songs, we just tend to focus on the dark ones.

Allysen Callery has delivered an album that’s easy to enjoy, laid back in a chair, enjoying a glass of red, listening to ghost folk as opposed to ghost stories, a great way to pass the time and as for why the search became so important, it’s still bloody difficult to play vinyl in the car.

Neil King / Fatea Records

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“Ghost Folk” review by Folk Radio UK

Ghost Folk casts a mesmerising spell, impossible to resist, and yet also conjures subtleties and substance that demand your closer investigation (you need to give it more than its purely linear time to make its mark). Since, for all the shape-shifting nature of the music, there’s a discrete, and consistent, quality to the sound-world Allysen inhabits.

David kidman / Folk Radio UK

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“Ghost Folk” review by Terrascope

“This is the ninth studio album from New England folk artist Allysen Callery, where haunting songs are delivered expertly by unadorned finger picked acoustic guitar. It is fairly stark and draws heavily from the British based folk artists who rose up in the late sixties and early seventies. She is certainly a terrific finger picking guitar player with a voice in which I hear shades of Shirley Collins. This is one of those albums for long dark winter nights with a flickering fire and a glass full of malt whisky.”

Andrew Young / Terrascope UK

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“Ghost Folk” review and interview with Allysen Callery by Westzeit

“Seit jeher den leisen, mystisch umwehten Tönen zugewandt, beeindruckt die Amerikanerin nun erneut als Sängerin und Gitarristin auf den Spuren des britischen Folk-Revivals der späten 60er-Jahre. Die zumeist solo eingespielten Songs des neuen Albums wirken oft wie aus der Zeit gefallen, ohne deshalb altbacken zu klingen. Denn Callery geht es nicht um Nostalgie, sondern schlichtweg darum, sich ihr eigenes Refugium zu erschaffen, ihre ureigene „Twilight Zone“.”

Westzeit, Germany

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“Ghost Folk” review by OndaRock

“Breaking the silence with a few, shrewd elements, Allysen Callery’s art projects itself free and decisive in its being, as imposing in its evocative profile (the distorted prayer “Our Lady Of The Highway”) as it is capable of gaining strength from the canon Drakeian and transforming stillness into a great strength. Embracing her most authentic nature without hesitation, the American author records her absolute pinnacle, signing a highlight of folk 2020. Ghosts are more alive than ever.”

Onda Rock, Italy
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